Weitere Forderungen aus dem FDP-Wahlprogramm

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Im Mittelpunkt des Wahlprogramms der Freien Demokraten unter dem Motto „Kriftel ist, was zählt.“ steht unter dem Schlagwort „Ortsentwicklung nach Augenmaß“ die Erstellung eines Integrierten Ortsentwicklungskonzept (IOEK) als langfristigen Masterplan für die städtebauliche und verkehrstechnische Entwicklung Kriftels. Dies soll u. a. den Ortskern beleben und hier ausreichende Einkaufsmöglichkeiten, insbesondere für ältere Mitbürger, sowie höherwertige Freiluft-Gastronomie sicherstellen. Mit dem „Erhalt des Obstgartens des Vordertaunus“ soll der spezifische Charakter Kriftels als landwirtschaftlich geprägte, überschaubare Gemeinde garantiert werden. Hierzu soll zum Beispiel auf eine Bebauung des Hochfelds sowie die B519neu verzichtet werden. Für „fließenden Verkehr“ soll u. a. das Stauproblem auf der L3011 vom Backhaus Heislitz bis nach Hattersheim und den einmündenden Straßen, insbesondere der Einmündung Kapellenstraße, gelöst werden. Beispielsweise durch Streichung der Hauptamtlichkeit des Ersten Beigeordneten und der kritischen Überprüfung der Notwendigkeit von Neuinvestitionen der Gemeinde will die FDP eine „nachhaltige Haushaltspolitik“ erreichen, die zukünftig auf Steuererhöhungen zulasten der Bürgerinnen und Bürger und der Gewerbetreibenden verzichten kann. Im Bereich „starkes Ehrenamt“ soll es u. a. keine Kürzung der freiwilligen Leistungen der Gemeinde Kriftel an die Krifteler Vereine geben. Zum Beispiel durch ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot für Unter- und Über-Dreijährige sollen „gleiche Bildungschancen für alle Kinder“ sichergestellt werden. Für „eine wachsende Wirtschaft“ fordern die Freien Demokraten u. a. die Anerkennung Kriftels als Mittelzentrum, damit Unternehmenswachstum oder die Ansiedlung von Firmen im Gewerbeanteil des Neubaugebiets „Am Krifteler Wäldchen“ nicht am „Grünen Tisch“ übergeordneter Behörden scheitert. Gemäß der Maxime „Für Sicherheit und Sauberkeit“ wird beispielsweise eine Ausweitung der Präsenz des Ordnungsamtes mit Fußstreifen an neuralgischen Punkten angeregt. Unter anderem die Pflanzung von Baumarten, die widerstandsfähig gegen die Folgen des Klimawandels sind, soll den Baumbestand auf gemeindlichen Flächen erhöhen, um „mit Klimaschutz in die Zukunft“ zu schreiten. Abschließend soll „mehr politische Teilhabe“ zum Beispiel durch eine umfangreiche Bürgerbeteiligung bei der Erarbeitung des Integrierten Ortsentwicklungskonzepts durch (Online-)Bürgerbefragungen, interaktive Bürgerwerkstätten etc. gefördert werden.
Das gesamte Wahlprogramm mit 55 Ideen unter elf Leitgedanken kann unter https://fdp-kriftel.de/kommunalwahlprogramm/ auf der Homepage der Freien Demokraten abgerufen werden.